Institut Neues Lernen

Themen

Interdisziplinäre, integrative Lerntherapie: Neues und Altbewährtes

Themenübersicht

Neurodivergenz

Neurodivergenz

Neues und Altbewährtes
Die Neurodivergenz beschreibt Unterschiede in der neurologischen Funktionsweise des Gehirns.

Der Begriff betrachtet neurodivergente Menschen nicht als „krank“ oder fehlerhaft. Stattdessen beschreibt er die natürliche Vielfalt von Menschen und menschlicher Gehirne. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Menschen Informationen unterschiedlich wahrnehmen und verarbeiten. Diese Unterschiede können zwar Herausforderungen mit sich bringen, gehen aber häufig auch mit besonderen Stärken und Fähigkeiten einher.

Ein Mensch gilt als neurodivergent, wenn seine neurologische Entwicklung, sensorische Verarbeitung, Informationsverarbeitung oder Wahrnehmung deutlich von der gesellschaftlich vorherrschenden Norm abweicht.

Neues Lernen

Neues Lernen

Weil wir mit innovativen Methoden optimale Ergebnisse erzielen.
Wir vermitteln gehirngerechtes Lernen – also praxiserprobte neue sowie altbewährte Lern- und Therapiemethoden.

Lernen gelingt am besten, wenn weder Über- noch Unterforderung besteht. Das Ziel ist, dass alle im Flow mit Freude lernen. Es geht darum die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die Motivation zu stärken und einen entspannten Zustand herzustellen.

Stefan Reiner präsentiert zudem erfolgreiche neue Lern- und Memotechniken, die auch praktisch mit den Kursteilnehmern eingeübt werden. Dr. Tom Latka referiert über neue wissenschaftliche Forschungsergebnisse und welche Rahmenbedingungen leichtes Lernen begünstigen.

Lernen ist ein komplexer Prozess, den der Lernende selbst steuert. Vor diesem Hintergrund vermittelt die Fortbildung Lerninhalte, mit deren Hilfe ein Therapeut Hilfe zur Selbsthilfe geben kann.

Neue Methoden
Diese Methoden werden unter anderem vorgestellt und vor allem auch praktisch eingeübt:

  • •verschieden Rechtschreib- und Rechenmethoden
  • •Marburger Rechtschreib- & Konzentrationstraining
  • •Herkömmliche Rechtschreibproramme & spezielle für Bilddenker
  • •Neue Lernmethode zum 1×1 und Vokabeln lernen
  • •Applied Kinesiology (AK), Muskeltest und medizinischer Hintergrund
  • •Meridian-Klopftechniken bei Stress/Prüfungsangst: PEP u.a.
  • •Lerntherapie für Bilddenker
  • •Entspannungstechniken
  • •Hypnosystemische Lösungsbrücke
  • •Einblick in Reflexintegration, Lateralitätsbahnung und BI
  • •Lernspiele
Diagnostik

Diagnostik

Weil Lernprobleme vielfältige Ursachen haben
Ganzheitliche interdisziplinäre Diagnostik

Die Ursachen für Lernstörungen sind vielfältig; unsere ganzheitliche interdisziplinäre Diagnostik schaut auf ein breites Spektrum an möglichen Ursachen und nicht nur auf Leistungsstand, Noten und IQ. Uns ist wichtig: Motivation, Denkstil, Konzentrationsvermögen, Teilleistungsschwächen, frühkindliche Entwicklung und medizinische sowie psychologische Aspekte und vieles mehr. Stefan Reiner stellt im Seminar ausführlich vor, wie diese Diagnostik im Rahmen einer Erstuntersuchung sinnvollerweise abläuft. Außerdem lernen die Teilnehmer wie man eine unklare Händigkeit untersucht.

Im Rahmen der „Klinischen Sicht“ wird referiert, was in einer kinderpsychiatrischen Praxis diagnostiziert wird und es werden die gängigen Rechen- und Rechtschreibtest gezeigt. Untersuchungsbögen für ADHS werden vorgestellt.

Prüfungsangst und Blackout

Prüfungsangst und Blackout

Lernblockaden lösen mit modernen Methoden
Prüfungsängste, Black-out und Stress sind ein altbekanntes Problem.

Wir vermitteln in unserer Fortbildung zum Lerntherapeuten sowohl bewährte Methoden wie NLP und Entspannungstechniken, als auch die neue neurowissenschaftlich fundierte Methode PEP nach Dr. Bohne.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen lassen sich Prüfungsängste und Lernblockaden über Klopftechniken in relativ kurzer Zeit selbst soweit regulieren, dass das gelernte Wissen in Prüfungen auch tatsächlich abgerufen werden kann. Damit können Kinder und Jugendliche der Prüfungsangst selbst begegnen und bekommen so wieder Spass am Lernen. Es gibt einige Studien, die deren Wirksamkeit bei Angststörungen u. a. belegen. Diskutiert werden neurowissenschaftliche wie auch energetische Wirkhypothesen, die in der Praxis dazu führen, dass eine affektive Selbstregulation über Selbstberührungen spontan möglich ist.

Ausbilder: Dr. Tom Latka ist zertifiziert in der Anwendung von PEP-Klopftechniken nach Dr. Bohne und Absolvent des ersten Curriculums für PEP in der Kinder- und Jugendpsychotherapie.

Legasthenie

Legasthenie

Krankheit oder Talentsignal?!
Legasthenie ist eine Krankheit, aber sie ist behandelbar und manchmal sogar ein Talentsignal.

In unseren Seminaren wird zunächst auf die Ursachen eingegangen. Meistens wurde schon genug geübt! Erst dann sind Rechtschreibprogramme sinnvoll.

Viele Legastheniker sind Bilddenker und für diese sind Fördermaßnahmen, die viel Regelwissen voraussetzen, nicht erfolgreich. Nach langjähriger Erfahrung hat sich herausgestellt, dass für Bilddenker andere Methoden besser geeignet sind. Stefan Reiner und Frau Möller referieren über Legasthenietherapie für Bilddenker.

Dyskalkulie

Dyskalkulie

Zählen ist nicht rechnen!
Soviele Kinder benötigen hier professionelle Hilfe: Begreifen durch ergreifen.

Dyskalkulie bezeichnet eine Rechenstörung, die vor allem die Grundrechenarten wie das Einspluseins und das Einmaleins betrifft, weniger die höhere Mathematik. Zahlen werden nicht als Vertreter von Mengen sondern als inhaltlose Symbole angesehen. Rechnen und Hausaufgaben erledigen stellt für diese Kinder oft eine Überforderung dar. Das von Eltern und Lehrern geforderte zusätzliche Üben führt selten zur Verbesserung der Leistungen sondern eher zu Entmutigung und Frust, weil es oft erfolglos bleibt.

In unseren Seminaren berichten wir über den Stand der Forschung zum Thema Rechenstörung. Sie lernen, wie der Zahlen- und Mengenbegriff erarbeitet werden kann und welche Methoden, Materialien und Spiele dabei wirkungsvoll eingesetzt werden.

ADHS

ADHS

Komplexe Strategien für ein komplexes Thema.
AD(H)S ist ein sehr komplexes Thema! Wir stellen unser multikausales Behandlungskonzept vor.

Bei AD(H)S geht es eigentlich um ganz unterschiedliche Symptome, die zu einem Krankheitsbild „AD(H)S“ zusammengefasst werden, obwohl sie sehr verschiedene Ursachen haben. Mit unserem ganzheitlichen interdisziplinären Behandlungskonzept berücksichtigen wir diese verschiedenen Ursachen von AD(H)S. In unserer Erstuntersuchung finden wir heraus, welche Wege/Methoden am erfolgreichsten sind; hier die verschiedenen Methoden:

  • •wirkungsvolle Orientierungs- und Konzentrationstechniken
  • •Elterncoaching zum Thema „Eltern stärken“, Verantwortung aufteilen, Grenzen setzen, Regeln einführen u.v.m.
  • •Neurofeedback
  • •Nährstofftherapie nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • •Psychopharmaka oder andere Medikamente

Die Referenten Dr. Gabriele Peffer, Ärztin, Martin Gecks, ehemals Mitarbeiter von Prof. Hüther und Stefan Reiner stellen das Thema umfassend dar!

Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

Neurodivergenz verstehen und begleiten
Unterschiede in der neurologischen Funktionsweise des Gehirns als natürliche Vielfalt.

Die Neurodivergenz beschreibt Unterschiede in der neurologischen Funktionsweise des Gehirns.

Der Begriff betrachtet neurodivergente Menschen nicht als „krank“ oder fehlerhaft. Stattdessen beschreibt er die natürliche Vielfalt von Menschen und menschlicher Gehirne.

Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Menschen Informationen unterschiedlich wahrnehmen und verarbeiten.

Diese Unterschiede können zwar Herausforderungen mit sich bringen, gehen aber häufig auch mit besonderen Stärken und Fähigkeiten einher.

Ein Mensch gilt als neurodivergent, wenn seine neurologische Entwicklung, sensorische Verarbeitung, Informationsverarbeitung oder Wahrnehmung deutlich von der gesellschaftlich vorherrschenden Norm abweicht.

Institut Neues Lernen

Rosenheimer Straße 2 in 81669 München

info@institut-neues-lernen.de

www.institut-neues-lernen.de

Telefon: +49 (0)89 78 58 62 54

Stefan Reiner

Integrativer Lerntherapeut (FiL),
Pädagoge, Lehrer und Coach